Studentenwerke erneuern Forderung nach einem Hochschulsozialpakt

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen 58 Studenten- und Studierendenwerke erneuern ihre Forderung nach einem Hochschul­sozialpakt für die soziale Infrastruktur des Studiums. Nach dem Vorbild der Bund-Länder-Hochschulpakte fordern sie von Bund und Ländern insgesamt 2,45 Milliarden Euro für Wohnheime, Mensen und studienbegleitende Beratung in den nächsten vier Jahren. Kopf braucht Dach: Mehr bezahlbarer Wohnraum für Studierende Forderung: 1,45 Milliarden Euro für Neubau und Sanierung von Wohnheimen der Studentenwerke über einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt in den kommenden vier Jahren DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen“ „Studierende brauchen bezahlbaren Wohnraum, keine teuren Luxusapartments“ BAföG umgehend anpassen Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerks, beklagt BAföG-Rückgang Trotz erheblich gestiegener Studierendenzahlen nur noch 18% geförderte Studierende: niedrigste Quote seit den 1990er Jahren Studentenwerke fordern umgehend höhere BAföG-Bedarfssätze und -Elternfreibeträge Ein historischer Tiefstand beim Anteil der geförderten Studierenden, keine empirisch belastbare Bedarfsermittlung, zu niedrige Sätze: Für Prof. Dr. Dieter Timmermann, den Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, ist die umgehende Anpassung der BAföG-Sätze sowie eine Reform des BAföG in dieser Legislaturperiode erforderlich. Hintergrund: Derzeit erhalten 18% der Studierenden BAföG. Der durchschnittliche Förderungsbetrag lag im Jahr 2016 bei 464 Euro im Monat; Studierende können mtl. maximal 735 Euro BAföG erhalten. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt haben Studierende 918 Euro im Monat zur Verfügung. Die Kosten fürs BAföG, Schüler/innen und Studierende zusammen, trägt seit Anfang des Jahres 2015 der Bund. Sie lagen im Jahr 2016 für die Studierenden bei 2,099 Mrd. Euro. Ende Mai 2017 hat das Deutsche Studentenwerk eine Modellrechnung für die empirisch saubere Berechnung des studentischen Bedarfs vorgelegt. Die DSW-Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ zum Download (178 Seiten, 7 MB, nicht barrierefrei): https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_fibs_online.pdf www.studentenwerke.de
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