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KZVB fordert Ende gesetzlicher Nachweispflicht für Fortbildungen

Zahnärzte müssen alle fünf Jahre bei ihrer zuständigen KZV nachweisen, ob sie auch genügend Fortbildungen absolviert haben. Reichen sie einen Nachweis nicht oder zu spät ein, wird das Honorar um zehn Prozent gekürzt. Die KZV Bayerns hält diese gesetzliche Nachweispflicht für bürokratischen Irrsinn – und fordert ihre Abschaffung. Die gesetzliche Überwachung der Fortbildungspflicht von Zahnärzten sei ein Beispiel für überflüssige Bürokratie im Gesundheitswesen, kritisiert die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB). Sie hat nämlich nach eigenen Angaben ausgerechnet, wie viel Geld an die Krankenkassen zurückfließt durch Honorarkürzungen bei Zahnärzten, die ihre Nachweise nicht oder zu spät eingereicht haben. Die Summer sei nicht der Rede wert. „Die Beträge sind so gering, dass Aufwand und Nutzen hier in keinem Verhältnis zueinander stehen“, sagt KZVB-Vorsitzender Christian Berger. Für das Jahr 2018 erhalte die größte bayerische Krankenkasse gerade einmal 1051,99 Euro zurück. Bei den kleineren Kassen seien es lediglich zweistellige Beträge. Angesichts eines Honorarvolumens von 2,5 Milliarden Euro seien die Rückzahlungen also verschwindend gering. „Fast 100 Prozent der Kollegen haben aktuell den Nachweis fristgerecht erbracht“, sagt Berger. Die bayerischen Zahnärzte nähmen Fortbildungen sehr ernst – mit oder ohne gesetzliche Pflicht, erklärt der KZVB-Chef. Es sei schließlich in ihrem eigenen Interesse, dass sie ihren Patienten immer die neuesten Therapien anbieten könnten. „Die Erbringung und Überprüfung des Fortbildungsnachweises sorgt nicht nur in den Praxen, sondern auch in den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für einen enormen Bürokratieaufwand. Die Kosten dafür liegen um ein Vielfaches über dem, was an Rückflüssen generiert wird“, ergänzt KZVB-Vorstandsmitglied Dr. Manfred Kinner. Daher appelliere die KZVB an den Gesetzgeber, auf die Überprüfung des alle fünf Jahre zu erbringenden Fortbildungsnachweises zu verzichten. „Das wäre echter Bürokratieabbau im Gesundheitswesen. Die gewonnene Zeit würde in den Praxen für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen.“ www.zaend.de
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