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Spahns Impf-Pläne - Apotheker zeigen sich eher skeptisch

Die Grippe-Impfung mal eben in der Apotheke erledigen statt dafür erst einen Termin beim Arzt zu vereinbaren: So stellt es sich Gesundheitsminister Jens Spahn vor. Doch was halten die Apotheker eigentlich von den Plänen des Gesundheitsministers? Die ABDA hält sich auf Anfrage des änd eher bedeckt. Mit einer solchen Leistung werde Neuland betreten, und die Beteiligten sollten dies auf freiwilliger Basis tun, lässt sie wissen. Dass Grippeschutzimpfungen in Apotheken im Rahmen von regionalen Pilotprojekten und auf Basis zusätzlicher Schulung erprobt werden können, mache daher Sinn. Allerdings dürften die Pilotprojekte nicht zu klein ausfallen: „Ausreichende Erfahrungen kann man damit nur sammeln, wenn auf regionaler Ebene genügend Fälle zusammen kommen. Soweit nur bestimmte Krankenkassen mit einzelnen Apotheken dazu Verträge abschließen, wird das kaum gehen“, betont ein Sprecher. Vereinbarungen müssten daher auf Landesebene zwischen den Verbänden der Krankenkassen und der Apotheker geschlossen werden, damit sich alle Versicherten einer Pilotregion für oder gegen diesen Option entscheiden können. „Anschließend gilt es auszuwerten, ob die Grippeschutzimpfung in der Apotheke eine sinnvolle Ergänzung zum Impfen in der ärztlichen Praxis sein und die Durchimpfungsrate damit erhöht werden kann.“ In einer Umfrage des Branchendienstes „apotheke adhoc“ zeigten sich die Apotheker indes wenig euphorisch. „Auf jeden Fall“ wollten demnach nur gut 14 Prozent Impfungen in ihrer Apotheke anbieten, weitere 24 Prozent tendierten zu „eher ja“. „Auf keinen Fall“ wollen rund 25 Prozent impfen, fast 35 Prozent wollen es „eher nicht“. Der Grund seien die Ärzte, heißt es: 88 Prozent der Befragten befürchten demnach, dass sie damit die Ärzte gegen die Apotheker aufbringen würden. „Die Bedenken ärztlicher Organisationen gegen Impfungen durch Nicht-Ärzte sind bekannt“, schreibt auch die ABDA. Ganz einig scheint sich die Apothekerschaft allerdings nicht zu sein. So hatte im vergangenen Jahr der Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) das Impfrecht für Apotheker gefordert. www.aend.de
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