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Studie: Zahnvorsorge beliebter als Krebsvorsorge

- Männer als Vorsorgemuffel sind ein Mythos - Frauen haben mehr Angst vor Volkskrankheiten als Männer 63 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer nehmen alle oder zumindest fast alle für sie empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahr. Auch wenn sich Männer deutlich weniger Sorgen machen, von Volkskrankheiten betroffen zu sein, nehmen sie vergleichsweise viele Termine wahr. Es zeigt sich allerdings der Trend, dass eher Vorsorge um Fitness und Aussehen betrieben wird. So steht Zahnvorsorge beispielsweise deutlich höher im Kurs, als Krebsvorsorge. Auch Fitness-Checks erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders in jungen Altersgruppen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der pronova BKK. Vorsorgeuntersuchungen können keine Erkrankungen verhindern, aber Therapiechancen deutlich verbessern. Insbesondere bei den sogenannten Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Problemen, Arthrose, Diabetes oder Krebs gilt: Je eher die Krankheit erkannt wird, desto erfolgreicher sind die Behandlungschancen. Darüber hinaus gibt es weitere Risiken geschlechtsspezifischer Krankheiten, die eine besondere Vorsorge benötigen, wie zum Beispiel Prostatakrebs bei Männern und Brust- sowie Gebärmutterhalskrebs bei Frauen. Frauen machen sich mehr Sorgen, zu erkranken Frauen haben vor Volkskrankheiten deutlich mehr Angst als Männer. Jede dritte Frau fürchtet etwa, an Krebs zu erkranken. 60 Prozent sorgen sich davor, einen Schlaganfall zu erleiden oder dement zu werden. Selbst bei einem Herzinfarkt, der Männer häufiger als Frauen trifft, ist die Sorge bei Frauen mit 56 Prozent stärker als bei Männern (50 Prozent). "Männer verdrängen Gesundheitsrisiken im Alltag eher als Frauen", sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK. Männer sind gar keine Vorsorgemuffel Obwohl die Angst vor Erkrankungen bei Männern deutlich weniger ausgeprägt ist als bei Frauen, nehmen 56 Prozent alle oder fast alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahr. Bei Frauen sind es mit 63 Prozent nicht viel mehr. Zur Darmkrebsvorsorge gehen sogar mehr Männer der Generation 50plus als Frauen (62 Prozent zu 56 Prozent). 58 Prozent der über 45-jährigen Männer lassen ihre Prostata auf eine Krebserkrankung checken und fast jeder zweite Mann ab 35 Jahren nimmt Hautkrebsfrüherkennung in Anspruch. Fitness und Aussehen oft wichtiger als die Gesundheit Herz-Kreislauf-Checkups sind vor allem bei jungen Männern unter 35 Jahren gefragt. Unter ihnen nutzen 43 Prozent allgemeine Gesundheits-Checks, die in ihrer Altersklasse aus medizinischer Sicht noch gar nicht unbedingt notwendig wären. "In Zeiten von Instagram & Co. hat das Thema Körperkult, insbesondere bei den Generationen Y und Z, ein ganz neues Level erreicht. Fitness und die Optimierung des eigenen Körpers stehen hoch im Kurs, das spiegelt sich auch beim Thema Vorsorge wider", so der Experte. Dass Attraktivitätsaspekte gegenüber gesundheitlichen Aspekten priorisiert werden, zeigen weitere Ergebnisse der Studie. Demnach nehmen die meisten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger beispielsweise die Zahnvorsorge - die natürlich auch von gesundheitlicher Relevanz ist - deutlich ernster als Vorsorgeuntersuchungen zu Volkskrankheiten. So lassen 90 Prozent der Männer und 80 Prozent der Frauen die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch regelmäßig überprüfen. www.pronovabkk.de.
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Die Bundeszahnärztekammer ist Schirmherrin der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte, der größten zahnärztlichen Hilfsorganisation: Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
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Die zahnärztliche Organisation aller Zahnmediziner
www.kzbv.de
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www.waizmanntabelle.de
Großer Vergleich von Zahnzusatzversicherungen