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Vertrauen!

Vertrauen erfordert Mut Vertrauen, Zutrauen, anvertrauen – in all diesen Wörtern steckt TRAUEN, also mutig zu sein, Mut zu haben. Mut haben zu was? Mut zur Un-Sicherheit. Zu Fehlern und Fehleinschätzungen. Zur Bereitschaft, andere Meinungen und Lösungen als die eigenen zuzulassen. Und ganz besonders: den Mut zu haben, sich anderen zuzuMUTen. Dass wir uns so zeigen, wie wir sind, und teilen, was wir denken, fühlen, uns wünschen. Und unseren Mitmenschen die Fähigkeit zusprechen, damit umgehen zu können. Vertrauen wirkt wie Dünger Kennen Sie den Pygmalion-Effekt? Er beschreibt eine „sich selbst erfüllende positive Prophezeiung“: Wenn Lehrer bei Schüler(inne)n von einer Begabung ausgehen, bestätigt sich diese Begabung mit der Zeit. Dies zeigten u. a. Studien der Forscher Rosenthal und Jacobson*: Darin wurde Lehrern suggeriert, bestimmte (tatsächlich aber rein zufällig ausgewählte) Schüler/innen hätten ein besonderes Leistungspotenzial. Unbewusst übernahmen die Lehrer diese Einschätzung und übermittelten sie z. B. durch mehr Förderung und Zuwendung. Und siehe da: Bereits nach acht Monaten wiesen diese Schüler/innen einen deutlich (um bis zu 30 Punkte) höheren IQ-Wert auf als die vermeintlich unbegabteren. Vertrauen stärkt andere und auch uns selbst Was bedeutet das für uns und unsere Teams, unsere Freunde und Familie? Wenn wir ihnen vertrauen, ihnen etwas zutrauen, dann werden sie dadurch so gestärkt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie es auch schaffen, deutlich steigt. Vertrauen wirkt also wie ein Stärkungsmittel. Und auch uns selbst nutzt das Vertrauen. In Studien von Butler, Giuliano und Guiso stellte sich heraus: Wer ein „gesundes“ Maß an Vertrauen hat (auf einer Skala von 1-10 bei 8), verfügt im Schnitt über ein höheres Einkommen als eher skeptische Personen. Blindes Vertrauen (auf der Skala die 10) ist jedoch auch wieder ungünstig – dann wächst die Fehlerquote so stark, dass die negativen Effekt überwiegen. Vertrauen entspannt Wir leben heute in einer hoch komplexen Welt. Die Digitalisierung hat unseren Handlungsrahmen wesentlich erweitert. Anforderungen verändern sich rasant, die Zahl der Chancen und Möglichkeiten steigt, genauso auch die der Risiken und Herausforderungen. Viele Vorgänge und Kontakte finden virtuell statt. Wenn wir das alles überblicken und kontrollieren wollten, können wir nicht mehr ruhig schlafen bzw. kämen gar nicht dazu. Wir würden in der ständigen Angst leben, dass etwas schief gehen könnte. Das würde unseren Blick und unsere Urteilsfähigkeit wesentlich einschränken. Vertrauen reduziert für uns die Komplexität und sichert somit unsere Handlungsfähigkeit. Vertrauen entspringt einer inneren HALTUNG Vertrauen heißt somit loszulassen, eigene Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse klar zu formulieren und anderen Menschen Eigenverantwortung, Urteilsfähigkeit und Selbstständigkeit zuzusprechen, ihnen und ihrem Wissen und Handeln Wertschätzung entgegenzubringen. Was stärkt gegenseitiges Vertrauen? Wir haben sieben Punkte zusammengestellt und den Anfangsbuchstaben des Wortes HALTUNG zugeordnet: H inhören, sich für Themen/Herausforderungen der Kolleg(inn)en und Mitarbeiter(innen) interessieren A ustausch und kontinuierliche, offene, aufrichtige Kommunikation L oslassen von Wertung und von schnellem, emotionalem (Be-)Urteilen T ransparenz und Klarheit im eigenen Handeln und über das, was wir denken und fühlen U nperfektion bei sich und anderen akzeptieren, Fehler und Unbehagen als Wachstumschance verstehen N eugierig sein: Welche Ideen haben die anderen? Welche Lösungswege? Was kann ICH dabei lernen? G roßmut und Wohlwollen mit der steten Bereitschaft anzunehmen, dass andere in bester Absicht handeln Eine wichtige Basis für das gemeinsame Arbeiten ist Vertrauen. Vertrauen braucht Mut und Achtsamkeit und innere Klarheit. Wie können wir diese Klarheit für uns gewinnen, wie unsere innere Haltung stärken? Damit beschäftigen wir uns in unserem Workshop "Führen mit Klarheit". Hier geht’s zum Tag der Wertschätzung (www.am-dritten.de) Hintergrund-Informationen Tag der Wertschätzung: immer am Dritten Wertschätzung macht stark. Uns Menschen, unsere Organisationen und Unternehmen, unsere Gesellschaft. Doch häufig vergessen wir das in der Hektik des Alltags. Deshalb gibt es den Tag der Wertschätzung. Immer am Dritten. Er soll uns regelmäßig daran erinnern. Klar, besser wäre, wir würden jeden Tag daran denken. Aber wenn wir unsere Wertschätzung wenigstens einmal pro Monat ganz bewusst zum Ausdruck bringen, sickert es langsam in Herz und Hirn und festigt sich. Wie können Sie mitmachen? Ob in der Familie oder als Unternehmen, zu Hause, im Team oder öffentlich: Sie können sich an diesem Tag kleine Zeichen der Wertschätzung setzen – Danke sagen, andere ganz besonders herzlich begrüßen, Freunden, Bekannten, Kollegen einen kleinen Gruß schicken, mit dem Hearty-Hallo-Button Ihre Verbundenheit zeigen, sich im Team mit einzelnen Facetten der Wertschätzung beschäftigen. Anregungen, hearticons, Postkarten und mehr finden Sie hier: www.am-dritten.de.   Die Autorin Dr. Karin Uphoff Dr. Karin Uphoff beschäftigt sich bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten damit, wie Kommunikation gelingen kann. In ihren Vorträgen und Workshops entführt sie die Teilnehmer/innen in die Welt von Herz und Hirn, sinniert mit ihnen über Führung und Selbstführung, Verbundenheit, Empathie und Konfliktlösung und lässt sie hineinspüren in eine Arbeitswelt, die geprägt ist von Klarheit und Wertschätzung. Dabei schöpft sie aus tiefem Wissen, aus ihrem Wirken als Führungs-Coach, Beraterin und Moderatorin und aus ihrer Erfahrung als Unternehmerin, Verbandsvorsitzende, Vorstandsfrau und sechsfache Mutter. Dr. Karin Uphoff erhielt bereits etliche Auszeichnungen, u.a. für unternehmerische Leistung, Innovation und Unternehmenskultur. 2009 wurde sie zur EU-Unternehmensbotschafterin ernannt und 2014 aufgenommen in den Kreis der Vorbild-Unternehmerinnen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Sie ist Leiterin des Kooperations-Accelerators connectuu, Lehrbeauftragte an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Gründerin diverser Business-Netzwerke und Initiatorin von „heartleaders“, dem Bündnis für Wertschätzung.
Links
www.aktion-deutschland-hilft.de
Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen. Wenn schwere Katastrophen die Menschheit erschüttern, leisten wir Nothilfe. Gemeinsam, schnell und koordiniert. Jetzt einmalig spenden oder als Förderer regelmäßig helfen!
www.stiftung-hdz.de
Die Bundeszahnärztekammer ist Schirmherrin der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte, der größten zahnärztlichen Hilfsorganisation: Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
www.dentalmuseum.eu
Hier wird das Gedächtnis der internationalen Zahnheilkunde bewahrt und wissenschaftlich seit der Gründung vor 15 Jahren aufgearbeitet. Heute befinden sich hier mehr als 680 private Sammlungen und Bewahrtes bis sieben Generationen zurückreichend. Werden Sie Fördermitglied.
www.apobank.de
die Bank für Heilberufe
www.fvdz.de
Die größte freie zahnärztliche Interessenvertretung
www.bzaek.de
Die zahnärztliche Organisation aller Zahnmediziner
www.kzbv.de
Die Vertetung aller Kassenzahnäzte
www.lennmed.de
lennmed.de Rechtsanwälte ist eine im Bereich der Heilberufe tätige Kanzlei
www.waizmanntabelle.de
Großer Vergleich von Zahnzusatzversicherungen