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„Regulatorik gefährdet die Freiberuflichkeit im Gesundheitswesen“

Kritische Stimmen auf dem Gesundheitspolitischen Jahresauftakt der apoBank zu der Flut gesetzlicher Novellierungen „Zunehmende Regulierung beschäftigt sowohl die Banken als auch das Gesundheitswesen“, betonte Herbert Pfennig, Vorsitzender des Vorstands der apoBank vor über 400 Gästen beim diesjährigen Gesundheitspolitischen Jahresauftakt im Düsseldorfer K21. „Als Spezialbank im Gesundheitswesen müssen wir uns ebenso wie unsere Mitglieder und Kunden auf die daraus entstehenden Herausforderungen einstellen.“ Sieben große Gesetzesvorhaben wurden im vergangenen Jahr vom Gesundheitsministerium auf den Weg gebracht und werden die kommenden Jahre prägen, weitere gesetzliche Novellierungen stehen an. „Die zunehmende Beschränkung der Selbstverwaltungsstrukturen durch den parlamentarischen Gesetzgeber beobachten wir mit wachsender Sorge“, so Ulrich Sommer, stellvertretender Vorsitzende des Vorstands der apoBank. „Den Organisationen der Heilberufe wird die Wahrnehmung ihrer Aufgaben und die Wahrung ihrer Standesinteressen zunehmend erschwert.“ Er warnte davor, die Freiberuflichkeit dieser Berufsstände zu gefährden und den Weg Richtung Staatsmedizin einzuschlagen. Falsche Signale für den heilberuflichen Nachwuchs Die massive Regulierung rufe Unmut und Unsicherheit im heilberuflichen Umfeld hervor und schrecke die nachkommende Generation davor ab, den Beruf des Mediziners oder Apothekers zu ergreifen, so Sommer weiter. „Gleichzeitig herrscht angesichts der Restriktionen auch bei den jungen Heilberuflern viel Skepsis, wenn es darum geht, sich für die Selbständigkeit zu entscheiden. Dadurch ist ein wichtiger Pfeiler in der Patientenversorgung in Gefahr: die Praxis um die Ecke, ohne lange Wege und Wartezeiten.“ Die Freiberuflichkeit der Heilberufe dürfe, gerade im Interesse der Patienten, durch gesetzliche Vorgaben nicht gefährdet werden. Sein Appell: „Es ist dringend notwendig, dass der Selbstverwaltungsgedanke wieder erstarkt.“ www.apobank.de
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